Wärmepumpen lohnen sich
Mit einer Wärmepumpe sparen Sie Primärenergie und reduzieren CO2-Emissionen.
Das ist das Ergebnis der Studie „Energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung“ der TU München*. Diese kommt u.a. zu folgenden Ergebnissen:
- Wärmepumpen reduzieren die Abhängigkeit von einem einzelnen Energieträger
- Bereits mit dem derzeitigen Strommix benötigt eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem hocheffizienten Gas-Brennwertkessel mit einer Jahresarbeitszahl** von 4,5 weniger als die Hälfte an Primärenergie (gespart wird bereits ab einer Jahresarbeitszahl von 2,7)
- Wärmepumpen haben bereits heute eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren
- Insgesamt sparen die prognostizierten 1 Mio. zusätzlichen Wärmepumpen in Deutschland 2030 im Vergleich zu Gas- Brennwertheizungen jährlich 2,3 Mio. Tonnen CO2
Marktförderungsprogramm
Der Einbau von Wärmepumpen mit integrierter Warmwassererzeugung wird grundsätzlich staatlich gefördert. Antragsberechtigt sind u.a. sowohl Privatpersonen als auch Freiberufler und kleine und mittlere Unternehmer. Der Antragsteller kann Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes, auf dem die Anlage steht, sein. Neben der Basisförderung gibt es eine Bonusförderung für besonders effiziente Anlagen. Im Frühjahr 2010 wurde von der Bundesregierung eine Haushaltssperre für das Marktörderungsprogramm verhängt. Diese Haushaltssperre wurde mittlerweile wieder aufgehoben, es gelten jedoch seit 12. Juli 2010 neue, höhere Effizienzanforderungen. Auch diese neuen, strengeren Richtlinien werden mit ESTIA-Wärmepumpen in vielen Fällen erreicht.
Mehr Informationen zum Marktförderungsprogramm finden Sie unter www.bafa.de. Dort finden Sie auch einen Vergleich der alten und neuen Förderrichtlinien.
* Quelle: KI Kälte Luft Klimatechnik, Juni 2009
** Jahresarbeitszahl: bezeichnet die durchschnittliche Jahresleistung von Wärmepumpen im Verhältnis zum Stromverbrauch. Zum Beispiel bedeutet eine Jahresarbeitszahl von 4,0 eine Heizleistung von 4 kW bei nur 1 kW Stromverbrauch.